Schweizer Blasmusik-Dirigentenverband

Was tun gegen den Mitgliederschwund?

Die Geheimwaffe für den Nachwuchs vom Dorfverein? Wasbe Schweiz organisiert ein Seminar zum Thema fehlender Nachwuchs.

(mt) Landauf und landab klagen Vereine, dass der Nachwuchs fehlt. Der Fokus liegt dabei vor allem bei den Jugendlichen. Oft wird moniert, dass die Musikschulen zu wenig Bläserinnen und Bläser ausbilden oder dass diese nicht in die angestammten Vereine kommen. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig und ein allgemein gültiges Patentrezept gibt es nicht.

Mit viel Aufwand bemühen sich die Blasmusiken um die Gunst der Jugendlichen und versuchen diese für die Anliegen der Vereine zu motivieren. Doch dabei geht vergessen, dass Nachwuchs nicht nur aus Jugendlichen bestehen muss. Gerade diese Altersgruppe, die noch in der Ausbildung steckt und sich oft (noch) nicht fest verpflichten möchte, ist eher für einzelne in sich abgeschlossene Projekte zu gewinnen als für ein langfristiges Engagement im Dorfverein.

Doch in der Gemeinde gibt es auch Erwachsene, die früher mal ein Instrument gespielt haben oder schon lange eines spielen wollten. Oft fehlt ihnen die Möglichkeit dieses zu erlernen da die Musikschulen keinen Unterricht für Erwachsene anbieten oder dieser Unterricht eher teuer ist. Hier könnte die Bläserklasse 18+ Abhilfe schaffen. Gemeinsam mit Anderen in der Gruppe ein Instrument zu erlernen kann sehr motivierend sein. Eine Bläserklasse für Erwachsene kann von jedem Verein gegründet und geführt werden. Doch welche Mittel braucht es dazu? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Wie wird das organisiert? Auf diese und weitere Fragen möchten wir eine Antwort geben. Markus Amgwerd, der seit Jahren in Altdorf mehrere Bläserklassen 18+ führt, wird an diesem Abend das Projekt erläutern und mit praktischen Beispielen demonstrieren.

Mittwoch, der 20. März 2019, 18.30 bis 22.00, Schulhaus Altdorf (Uri)

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