Schweizer Blasmusik-Dirigentenverband

Zwei langjährige Mitglieder verlassen Verbandsleitung

An der Delegiertenversammlung vom 29. August haben neben Valentin Bischof im Präsidium des SBV – zwei weitere langjährige Mitglieder der Verbandsleitung des Schweizer Blasmusikverbandes demissioniert: Didier Froidevaux, Vizepräsident und verantwortlich fürs Ressort Kommunikation sowie Sigi Aulbach, Ressortleiter Jugend.

 

Didier Froidevaux engagierte sich seit beinahe 30 Jahren für den Schweizer Blasmusikverband (SBV). Von 1992 bis 2002 war er zunächst Mitglieder der Redaktionskommission. 2002 ernannte ihn der Verband zum Ehrenmitglied. 2011 wurde Froidevaux dann in die Verbandsleitung gewählt, wo er als Ressortleiter Kommunikation sowie als Vizepräsident für die französischsprachige Schweiz im Einsatz stand.

Zu den wichtigsten Projekten die er im Rahmen dieses Amtes betreute, gehörten die neue Website, die Kommunikation in den Social-Media-Kanälen und der monatliche Newsletter des SBV. Er engagierte sich ausserdem für den Prix Musique oder als SBV-Vertreter im Vorstand der IG Volkskultur Schweiz und Liechtenstein. Und er war ein wichtiges Bindeglied zu den Verbänden der Romandie. Seine Kollegen in der Verbandsleitung beschreiben Didier Froidevaux als «ausgleichende Person, die sehr gut zuhört, prägnante Schlussfolgerungen zieht und dienliche Vorschläge macht».

Die Verbindung zum Jugendmusik-Verband

Sigi Aulbach war seit 2009 Mitglied der Verbandsleitung des SBV und dort für das Ressort Jugend verantwortlich. Von 2001 bis im Dezember 2019 war er Geschäftsführer des Schweizer Jugendmusik-Verbandes. Er brachte die beiden Verbände näher zusammen und etablierte einen guten Austausch: «Man spricht miteinander in einem Klima der gegenseitigen Wertschätzung; wo Probleme auftauchen, sucht und findet man gemeinsam kreative Lösungen», hielt Aulbach in einem Jahresbericht fest.

Sigi Aulbach war insbesondere mehrere Jahre Lagerleiter und Präsident des Nationalen Jugendblasorchesters. Er engagierte sich für die Initiative «Jugend und Musik». In den vergangenen Jahren war er ausserdem namhaft an der Umsetzung der neuen Verbandssoftware «Hitobito» beteiligt. In die Verbandsleitung habe er stets gute Aspekte im Bereich Jugendarbeit eingebracht, engagiert mitdiskutiert und wichtige Anregungen gegeben, wie etwas angepackt werden könnte.

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Quelle: www.windband.ch