Nach Dresden in Ostdeutschland und Leuven in Belgien ging es diesmal in die Niederlande: Die Weiterbildungsreise des Schweizer Blasmusik-Dirigentenverbands BDV hat an den World Music Contest in Kerkrade geführt
21 Personen haben vom Angebot profitiert und vier Tage mit interessanten Gesprächen, viel toller Musik und einem (aus zeitlichen Gründen) kleinen Rahmenprogramm verbracht. Am Samstag und Sonntag konnten die Schweizerinnen und Schweizer den Wettbewerb in der Concert Division der Harmonieorchester verfolgen. Insgesamt zwölf Formationen sind gegeneinander angetreten – darunter auch das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen und das Blasorchester Stadtmusik Luzern.
Auf der Rückreise mit Rheintal-Reisen Sieber haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise ihre Eindrücke zu Papier gebracht. Wir veröffentlichen diese hier in einer mehrteiligen Serie in der Hoffnung, damit weitere Dirigentinnen und Musikanten zum Besuch eines solchen Wettbewerbs motivieren zu können.
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Alfred Fischer
12 Stunden Blasorchestermusik auf höchstem Niveau! Knapp an einer Überdosis vorbeigeschrammt, aber die Rückkehr in den Alltag wird nicht einfach … Danke BDV für die Organisation!
Brigit Pedolin
Toll war’s! Eindrücklich! Auch anstrengend! Mein Highlight: Der Solistenpreis ging an die Luzerner Piccolo-Solistin Eva-Maria Wobmann, welche mich mit ihrer Musikalität und ihrer sympathischen Natürlichkeit überzeugt und begeistert hat.
Urs Heri
Sehr angenehmes und aufmerksames Fahrteam. WMC: Äusserst interessant, die verschiedenen Klangvorstellungen der Orchester zu vergleichen. Viele interessante Werke kennengelernt. Kompositorisches Niveau unterschiedlich. Spannend.
Ernst May
Ein einmaliger Wettbewerb: Eine derartige Dichte an Top-Orchestern, neuer Literatur und eindrücklichen Vorträgen zu erleben, ist fantastisch. Folgende Fragen habe ich mir im Nachhinein gestellt: Wo sind die Dirigentinnen? Gibt es keine anderen Wege in der Literaturerneuerung als die Extreme punkto technischer Anforderungen, Lautstärke und Besetzung? Es heisst doch «Blasorchester». Der nächste Schritt ist wohl, zusätzlich zu den je 4 Celli und Kontrabässen noch Violen und Violinen zu besetzen. Ich verstehe, dass man den symphonischen Klang sucht, aber dann höre ich lieber gleich das Original …
Franz Grimm
Nach drei Teilnahmen als aktiver Musiker war dieses Jahr «nur» Zuhören angesagt. Es bleiben die Eindrücke der Völker verbindenden Musik, der grossartigen Orchester, beeindruckenden SolistInnen, guten Kontakte innerhalb unserer Teilnehmergruppe und die einmal mehr bestens organisierte BDV-Reise. Vielen Dank
Der nächste Text mit Beiträgen aus der Reisegruppe erscheint morgen