Konzert
Swiss Saxophone Orchestra mit sinfonischer Uraufführung
Im achtzehnten Jahr seines Bestehens rückt das Swiss Saxophone Orchestra (SSO) zwei Persönlichkeiten ins Zentrum, die das Ensemble geprägt haben. Thomas Trachsel hat das Orchester über zehn Jahre geleitet, ist aber 2025 von seinem Dirigentenpodest heruntergestiegen.
Seither hat er für das SSO eine grossangelegte Sinfonie in vier Sätzen geschrieben, die – zusammen mit Klavier und Schlagzeug – die gesamte Bandbreite des Orchesters abdeckt, vom himmlischen Sopran bis zum kellertiefen Subkontrabass. Ein einzigartiger Aspekt seiner 6. Sinfonie sei der feierliche, langsame Satz in Form eines Agnus Dei, mit welchem der Komponist von den ansonsten traditionellen sinfonischen Sätzen (Prelude, Scherzo und Finale) abweicht. Das schreibt Präsident Isam Shéhade in seiner Mitteilung.
Einstudieren und zur Uraufführung bringen wird die halbstündige Sinfonie nicht Trachsel selbst, sondern der amerikanische Gastdirigent Paul Cohen, der das SSO in der Vergangenheit ebenfalls verschiedentlich geleitet hat. Der Saxophon-Professor an der Manhattan School of Music bringt zudem Werke aus seinem eigenen Repertoire mit und setzt einen zweiten Schwerpunkt auf amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Robert Russell Bennett, Percy Grainger und William Schuman.
Swiss Saxophone Orchestra
Paul Cohen, Leitung
Harry White, Konzertmeister
Freitag, 20. November, 20 Uhr, Kirche Oberstrass, Zürich
Samstag, 21. November, 20 Uhr, Schule Aula Blatten, Männedorf
Sonntag, 22. November, 17 Uhr, Stadtkirche Lenzburg
Eintritt frei – Kollekte





