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Schweizer Blasmusik-Dirigentenverband

Roman Limacher nimmt Einsitz in der Verbandsleitung

27. April 2026
von Franziska Dubach, Unisono
Die 164. Delegiertenversammlung des Schweizer Blasmusikverbands fand in der Aula des BASPO in Magglingen statt. Die Delegierten hiessen alle Geschäfte gut und wählten Roman Limacher in die Verbandsleitung. Ausserdem wurde die Versammlung durch das OK auf das in knapp drei Wochen stattfindende Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel eingestimmt.

Medienmitteilung des Schweizer Blasmusikverbands.


Die Stadtmusik Biel unter der Leitung von Pascal Schafer begrüsste die eintreffenden Delegierten mit harmonisch-rassigen Klängen. Nach dem Einzug der Fahnen, wiederum begleitet von den Bieler Musikantinnen und Musikanten, begrüsste die Präsidentin des Schweizer Blasmusikverbands (SBV), Luana Menoud-Baldi, die Versammlung wie gewohnt viersprachig. Gastgebender Verband war in diesem Jahr der Bernische Kantonal-Musikverband, angeführt von seinem Präsidenten Rolf Enggist. Auch er richtete eine Grussbotschaft an die Delegierten.

Roman Limacher, neues Verbandsleitungsmitglied
Luana Menoud-Baldi führte kompetent durch die Traktanden. Die Delegierten stimmten allen Geschäften deutlich zu. Unter anderem genehmigten sie die Anpassung des SBV-Leitbildes. Andererseits stand die Neubesetzung des vakanten Sitzes in der Verbandsleitung an. Monika Schütz, Co-Präsidentin des Zürcher Blasmusikverbands, stellte Roman Limacher der Versammlung vor und empfahl ihn zur Wahl. Das taten die Delegierten nicht nur einstimmig, sondern auch mit grossem Applaus. Roman Limacher erklärte die Annahme der Wahl mit grosser Freude. Die Verbandspräsidentin gratulierte ihm und hiess ihn in der Verbandsleitung herzlich willkommen.

Das Eidg. Musikfest Biel 2026 steht vor der Tür
«Nur noch 17 Tage bis zum «Eidgenössischen» (EMF26), liess Luana Menoud-Baldi die Anwesenden wissen, bevor sie das Wort zuerst an den Musikkommissionspräsidenten Thomas Trachsel übergab. Er informierte über die realisierten Änderungen im Jury-Reglement für das EMF26. Die Erklärung war den Delegierten vorgängig schriftlich mitgeteilt worden.

Anschliessend übergab die Verbandspräsidentin das Wort an Nadja Günthör, der Präsidentin des OK EMF26, die gemeinsam mit ihrem Team das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hat: Gemeinsam haben sie diesen Grossanlass in knapp anderthalb Jahren auf die Beine gestellt. «Die Organisation dieses Grossanlasses ist wie der Bau eines Möbelstücks ohne Anleitung. Zum Glück habe ich nicht nur die Anleitung gefunden, sondern auch ein hervorragendes OK-Team. Ich spüre eure Freude und euren Enthusiasmus für dieses Fest – das freut mich sehr!»

Entertainment für alle und das Radio als führendes Medium
Nadja Günthör informierte u.a. über die Anreise mit dem Car und dem öV, das Wettbewerbsgeschehen und das Fest allgemein. Die Fest-App werde anfangs Mai aufgeschaltet, informierte Hanspeter Frischknecht, Leiter Finanzen beim SBV und beim EMF26. Und Michel Graf, Vizepräsident beim SBV und im OK, stellte das Line-up des Festivals vor, insbesondere diejenigen Bands verschiedenster Genres, die auf den offenen Bühnen von Biel musizieren werden.

«Das Radio ist ein führendes Medium am EMF26», erklärte Jean-Marc Richard, Moderator RTS und Verantwortlicher für die Nationalen Volksmusikplattform IAF. In Biel wird die Parademusik mit Evolutionen von rund 30 Vereinen aufgezeichnet und übertragen – dies geschieht mittels Golf-Cars und ist weltweit eine Premiere. Es wird an allen vier Tagen Live-Ausstrahlungen geben. Rund 30 Personen von SRF SSR arbeiten für diese Sendung, die am 23. Mai auf allen vier nationalen Sendern ausgestrahlt wird. «So viel Sendezeit haben wir für die Volksmusik noch nie erhalten», sagte Richard abschliessend.
Die nächste Delegiertenversammlung des Schweizer Blasmusikverbands wird am 24. April 2027 in Martigny durch den Kantonalen Musikverband Wallis ausgerichtet.

 

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Schweizer Blasmusikverband
Der Schweizer Blasmusikverband (SBV) vereinigt als Dachverband 29 Mitglieds- und Partnerverbände sowie knapp 2000 Blasmusikvereine. Mit insgesamt rund 54 000 aktiven Musikantinnen und Musikanten ist der SBV der grösste Amateurkulturverband in der Schweiz. Sein Ziel ist es, die Blasmusik zu fördern, die Jugend für dieses Kulturgut zu interessieren und zu begeistern sowie ihre Ausbildung zu unterstützen. Er vertritt diese Interessen insbesondere gegenüber Behörden und den Medien und ist politisch und konfessionell neutral. Auf der SBV-Geschäftsstelle laufen alle Fäden zusammen.

Zum Bild:

Die Stadtmusik Biel eröffnete die 164. Delegiertenversammlung des Schweizer Blasmusikverbands musikalisch. Bild: Franziska Dubach

 

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